Konzerte

„Licht und Gold“ - Die Mannheimer Bläserphilharmonie verbreitet Vorfreude auf das große Fest

Sonntag, 11. Dezember, 17 Uhr, Rosengarten Mannheim

Licht und Gold“ - so lautet nicht nur das Motto des diesjährigen Nikolauskonzertes, sondern auch der Titel eines Gedichtes des englischen Lyrikers Edward Esch (*1970), in dem Engelsstimmen, begleitet von Licht so warm und schwer wie pures Gold, die Geburt des neugeborenen Christkindes besingen. Das Gedicht inspirierte darüber hinaus den amerikanischen Komponisten Eric Whitacre (*1970) zu seinem in der zweiten Programmhälfte erklingenden Werk Lux Aurumque.

Eröffnet wird das Konzert jedoch zunächst mit Johann Sebastian Bachs (1685-1750) Fantasia in G-Dur. Ausgehend von der Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts wird der Zuhörer in überraschende, spannungsgeladene harmonische Gefilde entführt. Für sinfonisches Blasorchester arrangiert wurde das bekannte Orgelwerk Bachs von dem namhaften amerikanischen Dirigenten, Autor, Komponisten und Musikkritiker Richard Franko Goldmann (1910-1980). Als eine Hommage an die Meister des 17. Jahrhunderts kann die darauf folgende Komposition Gustav Holsts (1878-1934) First Suite in Eb verstanden werden. Holst entlockt dem Orchester in seiner Suite einen bisher unbekannten Klangfarbenreichtum und so stellte sie seinerzeit das erste weitläufig beachtete und qualitativ hochwertige Werk für Blasorchester dar. Die Volkslieder der einfachen, arbeitenden Bevölkerung der englischen Grafschaft Lincolnshire, auf Tonband aufgenommen, inspirierten wiederum den amerikanischen Komponisten Percy Grainger (1882-1961) zu seinem sechsteiligen Werk Lincolnshire Posy. Jeder Teil dieses Werkes, dessen Titel sich mit „Blumensträußchen aus Lincolnshire“ übersetzen lässt, zeichnet dabei ein musikalisches Portrait des Sängers oder der Sängerin und bringt deren persönliche Einzigartigkeit zum Ausdruck.

Mit dem Schaffen des bereits erwähnten Komponisten Eric Whitacre wird die zweite Konzerthälfte eingeleitet. Sein Werk Equus beruht auf sich ständig wiederholenden, klanglich und rhythmisch leicht variierenden minimalistischen Elementen, die den Eindruck eines galoppierenden Pferdes erwecken. Neben Whitacres Werken Equus und Lux Aurumque erklingt auch die Komposition Dies Natalis von Howard Hanson (1896-1981). Basierend auf einer wunderschönen alten lutheranischen Choralmelodie, welche ebenfalls die Geburt des Christkindes preist, entlässt sie die Zuhörer festlich gestimmt in die Weihnachtszeit.

Das Programm auf einen Blick:

Fantasia in G BWV 572, Johann Sebastian Bach (1685-1750), Bearb.: Richard F. Goldman

First Suite in E-flat, Gustav Holst (1874-1934)

Lincolnshire Posy, Percy A. Grainger (1882-1961)

- Pause -

Equus, Eric Whitacre (*1970)

Lux Aurumque, Eric Whitacre (*1970)

Dies Natalis, Howard Hanson (1896-1981)

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